Absurde Laufzeitverlängerung
Unser Beitragsbild zeigt das AKW Neckarwestheim, eines der drei letzten noch in Betrieb befindlichen AKWs Deutschlands.

Meine persönliche Haltung zur Kernenergie hat sich in der Folge der Tschernobylkatastrophe herausgebildet. Damals habe ich mich stark mit der Frage befasst, welcher Reaktortyp nun sicherer oder weniger sicher wäre. In Deutschland hieß es ja vonseiten der Regierung und der Kraftwerksbetreiber immer, dass so etwas bei uns nicht passieren könnte, weil ja alles viel besser gebaut sei. Irgendwann fand ich für mich die Diskussion um den sicheren Betrieb schließlich irrelevant. Letztlich ist es schlicht der Atommüll, der die ganze Energieform unanständig macht.

Vielleicht nicht 9 Euro, aber in jedem Fall günstig

Das 9-Euro-Ticket muss eigentlich nicht weiter besprochen werden. Es ist ein riesiger Erfolg. Es ist viele Millionen mal verkauft worden. Es sichert Menschen Mobilität, die sich das sonst nicht leisten könnten und das viel besser, als es unser immer wieder gefordertes Sozialticket könnte. Es hilft aber nicht nur denen, die den ÖPNV auch nutzen, es ist selbst für die Autofahrer gut. Auch Freiburg gehört zu den vielen Städten, in denen die üblichen Staus vielleicht nicht verschwunden sind, aber doch deutlich kürzer wurden.

Fessenheim ohne Brennelemente

Am 23.06.2022 fand auf der Rheininsel in Vogelgrün bei Breisach eine weitere Sitzung der CLIS, Commission Locale d'Information et de Surveillance (dt. lokaler Ausschuss zur Information und Überwachung) statt. Es ist inzwischen schon fast zur Tradition geworden, dass die Teilnehmer (AKW-Direktion, Kontrollorganisationen, Überwachungsbehörden, Journalisten, lokale Verwaltungsgremien, Behördenvertreter und weitere Teilnehmer aus Deutschland und der Schweiz) von der Mahnwache Dreyeckland „empfangen“ werden. Trotz drückender Hitze wurden Banner entrollt und Fahnen geschwungen.

Mitgliederbrief Nr. 72 ist online

Unser neuer Mitgliederbrief ist nun online und er kennt nur ein Thema: Unser Debattencamp vom 2. Juli 2022. Heiß war es, aber bei den Debatten haben wir doch einen kühlen Kopf bewahrt. Das sieht man auch im Mitgliederbrief an den kurzen Zusammenfassungen aller Debatten und an den vielen Bildern.

Das war das debattencamp südwest

Unser Debattencamp ist jetzt Geschichte und es ist eine Erfolgsgeschichte. Ausnahmslos alle Rückmeldungen sind positiv bis überschwänglich. Alle Debatten waren so spannend, dass die vorgesehene Dreiviertelstunde eigentlich immer viel zu kurz erschien. Andererseits gefiel vielen gerade die Vielfalt der Themen und die Möglichkeit, sich sehr breit über politische Fragestellungen informieren zu können.

Nach zwei Jahren Pandemie haben wir uns alle natürlich auch gefreut, sich mal wieder "in echt" zu treffen.

Eine kurze Zusammenfassung der Debatten gibt es auf dieser Seite.

 

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