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Amflora-Kartoffel mit der Lizenz zum Verschmutzen zugelassen

Veröffentlicht am 02.03.2010 in Bundespolitik

Zur EU-Zulassung der genveraenderten Industriekartoffel "Amflora" erklaert die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Elvira Drobinski-Weiss:

Wir fordern Ministerin Aigner auf, den kommerziellen Anbau von Amflora-Kartoffeln in Deutschland zu untersagen. Trotz gentechnikfreier Alternativen hat die EU-Kommission die genveraenderte Industriekartoffel Amflora zugelassen. Das ist schlimm genug, denn damit werden Ablehnung der Verbraucherinnen und Verbraucher ignoriert. Und auch die Bedenken der Weltgesundheitsorganisation und der EU-Arzneimittelbehoerde wegen des in der Kartoffel enthaltenen Antibiotika-Resistenzgens werden uebergangen.

Ein wirklich starkes Stueck ist aber: Die zur industriellen Verwertung entwickelte gentechnisch veraenderte Kartoffel darf an Tiere verfuettert werden und sogar bis zu einem Anteil von 0,9 Prozent in die Lebensmittelkette gelangen. Und dies, ohne zu Lebensmittelzwecken zugelassen zu sein. Das ist ein eklatanter Verstoss gegen das Vorsorgeprinzip, welches den Schutz von Mensch und Umwelt gewaehrleisten soll. Die deutsche Delegation hatte ihre Zustimmung zur Zulassung in einer Protokollnotiz vom 16.7.2007 davon abhaengig gemacht, dass eine Vermischung mit Lebensmitteln und Futtermitteln verhindert wird. Der Toleranzwert fuer Verunreinigungen in der Lebensmittelkette zeigt: Eine Vermischung ist offensichtlich nicht zu verhindern.

 

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