Gustav-Adolf Haas, MdL (SPD) warnt: Schwarzwald und seine Menschen nicht abhängen

Veröffentlicht am 29.01.2007 in Presse im Wahlkreis

Gustav-Adolf HAAS warnt :

Schwarzwald und seine Menschen nicht abhängen

In einem Brief an den für den ÖPNV zuständigen Staatssekretär im Innenministerium Rudolf Köberle mahnt HAAS die Zuverlässigkeit und Regelmäßigkeit des Nahverkehrs in der Region an. Nur so könne gewährleistet werden, dass die vielen Berufspendler auch in Zukunft auf das Auto verzichten und den umweltfreundlichen und verkehrsentlastenden Bahnverkehr nutzen.
Ferner weist HAAS darauf hin, das auch der Busverkehr auf die Streichungen im Bahnverkehr angepasst werden müsse.
Wenn Streichungen insbesondere im stark frequentierten Pendlerverkehr umgesetzt würden, dann müsste auf jeden Fall gewährleistet sein, dass die bisherige Qualität der Beförderung gesichert, wenn nicht sogar gesteigert werden müsse. „Die Verstärkung der verbleibenden Züge im Pendlerverkehr um weiteres Wagenmaterial betrachte ich als unverzichtbar, wenn die Kunden des ÖPNV dem Schienenverkehr nach wie vor treu bleiben sollen, um auf diese Weise Pkw-Kilometer und Schadstoffausstoß zu sparen“ so HAAS.

Ursächlich verantwortlich für die jetzt angekündigten Zugstreichungen sei allerdings die Landesregierung in Stuttgart, die es nicht verstanden habe, in den Verhandlungen mit der DB Regio bessere Konditionen auszuhandeln. Auch HAAS ist wie sein Landtagskollege der Verkehrsexperte Hans-Martin Haller der Meinung, dass das Land den „unsäglichen Vertrag“ mit der DB Regio nachverhandeln müsse.

„Wenn die Landesregierung dies verweigert, macht sie sich mitschuldig dafür, dass der Hochschwarzwald und die Menschen, die hier leben, von der Entwicklung im übrigen Land abgehängt werden“, so Gustav-Adolf HAAS.

 

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