Keine Neuwahl, sonst ist alles möglich

Veröffentlicht am 25.11.2017 in Bundespolitik

Unsere zweite Umfrage nach der Bundestagswahl ist vorüber und das Ergebnis unterscheidet sich deutlich von dem der ersten Umfrage. Kein Wunder, dieses Mal war die Auswahl auch eindeutiger. Wie sollte es nach dem Scheitern des Schwampel-Geschwafels weitergehen, war die Frage und es standen nur drei Möglichkeiten zur Auswahl: Neuwahlen, eine neue GroKo oder eine Minderheitsregierung?

Von den 900 Mitgliedern im Kreis waren die 606 mit bekannter Email-Adresse angeschrieben worden. Davon nahmen 176 Personen an der Umfrage teil, was beachtliche 29% sind. Alleine das zeigt, dass es viele Menschen umtreibt, wie es jetzt weitergehen soll. Das sind die Wünsche der Teilnehmer:

Nur rund 11 Prozent haben sich direkt für Neuwahlen ausgesprochen. Dieses Ergebnis ist also sehr eindeutig. Bei den beiden anderen Möglichkeiten ist das nicht unbedingt so:

Entgegen der starken Ablehnung gegen eine große Koalition in der ersten Umfrage, sind nun 40% für diese Variante. Vielleicht ist das auch ein Ausdruck dafür, dass man es eigentlich gar nicht mehr "groß" nennen kann, sondern eher eine normale Koalitionsmehrheit.

Die Mehrheit von knapp 50% der Teilnehmer möchte das aber immer noch nicht und findet eine Minderheitsregierung besser. Hier kommt bestimmt die Hoffnung zum Ausdruck, dass eine solche Konstellation das Parlament wieder stärkt, das in den letzten vier Jahren der übermächtigen Koalition an Wahrnehmung verlor.

Fazit: Die Basis ist genauso gespalten, wie die Parteispitze. Die Situation ist schwierig und manch einer schwankt zwischen dem Wunsch nach besserer Abgrenzung gegen die Union und staatsmännischer Verantwortung.

Oswald Prucker & Birte Könnecke

 
 

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